Renn.Champion Effloresco’s Batavia „Lucy“

(10.11.1998 – 1.10.2012)

Ebenso unvorbereitet wie bei ihrer geliebten Mutter “Sarah-Luise” mußte ich mich von Batavia verabschieden. Dankbar und stolz, sie mit knapp 14 Jahren noch 2 Wochen vor ihrem jähen Tod wunderschön und scheinbar vital zu fotografieren, entsetzt, sie innerhalb von 2 Tagen in den Hundehimmel geleiten zu müssen. Auch hier ein tückischer, nicht bemerkter Milztumor, der zudem aufbrach und Lucy und mir keine Chance mehr gab.

Lucy ist aufgrund der Parallelen zu ihrer Mutter immer meine spezielle Lieblingshündin gewesen, auch wenn man eigentlich alle Rudelmitglieder gleichermaßen lieben sollte. Ihre ätherisch edle Ausstrahlung, die sich im Alter noch verstärkte, die Eigenwilligkeit, Durchsetzungswille und manchmal lautstarke Meinungsäußerung fehlen sehr. Es ist ungewöhnlich ruhig geworden.

Ihr schwarzes Gesicht sprach Bände, sie wusste genau, wie sie wirkte und wusste sich in Szene zu setzen. Sportlich war sie ebenfalls außergewöhnlich, immer zuverlässig und erfolgreich auf der Rennbahn. Ihre Kinder aus dem E- und G-Wurf haben in ihren Familien ebenfalls einen besonderen Stellenwert und werden gerade für ihre Wesensmerkmale, die Lucy ihnen mitgab, verehrt. Wie tröstlich zu wissen, dass mit den Kindern ihres unvergessenen Sohnes El Cid und von Genevra ihre Gene erhalten bleiben und auch in folgenden Generationen bekannte und geliebte Eigenschaften wiederkehren werden.

Lucy wird sich im Effloresco's-Himmelsrudel sicher wieder eine Schlüsselrolle verschaffen und mit dem Prinzregenten El Cid die kleine Meute anführen.

 

Ch. Black Magic's Say Miss World "Sarah - Luise"

Völlig unvorbereitet wurde "Luise" aus meinem Leben genommen. Erfreute ich mich doch täglich an Ihrer Lustigkeit, dem ausgeprägten Charakter und der Intelligenz, Ihrem Urvertrauen, der sie in meinem Armen zum Fellschlauch werden ließ, dachte ich noch einige Jahre mit Ihr zu haben.

Nur wenige Tage mehr Zurückgezogenheit und keinen Appetit, man dachte an nichts Böses. Doch die Diagnose beim Ärzteteam brachte die schreckliche Gewissheit.

Meine Lieblingshündin hatte weit fortgeschrittenen Krebs, die Milz vollkommen davon überwuchert und Verdachte auf Methastasierung. Sah sie doch noch so schön aus, war doch die Gewissheit da, dass ich ihr nicht mehr helfen konnte. Keinesfalls wollte ich sie leiden lassen und den körperlichen Verfall durch Zweifelhafte lebensverlängernde Eingriffe zumuten.

Schrecklich bleibt die Erinnerung, mit einer scheinbar vitalen "Luise" zum Arzt zu gehen und mit einem toten Liebling wieder nach Hause zu kommen. Sie liegt jetzt neben ihrer Tochter Belisande, die nicht einmal einjährig überfahren wurde.

"Luise" war mein erster eigener Hund und hat immer einen besonderen Stellenwert gehabt. Auch wenn ich Kinder, Enkel und Urenkel von ihr habe, so kann keiner die Lücke schließen, die sie hinterlässt. Es tröstet mich, dass ich sie fast 13 Jahre als Mittelpunkt meines Rudels haben durfte.